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Ägypten 2006 Urlaub auf der Sinai - Halbinsel |
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Im
Februar 2006 entschlossen wir uns kurzfristig
für einen Urlaub in Ägypten. Wir fanden auch
sehr schnell ein gutes Angebot.
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Am
24.02. war es dann soweit. Wir flogen mit einem
Airbus 320 der FlyNiki von Wien nach Nürnberg.
Weiter ging es dann mit einer Boeing 737-800 der
Air Berlin nach Sharm El Sheikh.
Wir
landeten bei Sonnenschein und herrlichem Wetter
in Ägypten und ließen nun den Winter für 2
Wochen hinter uns.
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Nach
einem kurzen Transfer kamen wir dann am frühen
Nachmittag in unserem Hotel "The Three Corners
Palmyra Beach" an. Hier würden wir also die
nächsten 2 Wochen mal richtig abschalten können.
Nachdem wir den ersten Tag zum Akklimatisieren
und zum Buchen der Ausflüge und Tauchgänge
genutzt hatten, wollte ich endlich ans Meer.
Das
Rote Meer mit seiner Artenvielfalt ist eines der
besten Schnorchel- und Tauchreviere weltweit.
Vom
Strand aus konnte man über einen Steg ins Meer
und dort das Leben im Riff beobachten.
Hier
zu sehen sind ein Tabak-Falterfisch, eine
Rotmeer-Junker und mehrere Sohal-Doktorfische.
Sogar eine Graue Muräne konnte ich sehen.
Diese näherte sich mir sogar noch ohne Scheu.
Die
Stunden am Strand vergingen immer viel zu
schnell.
Der
Service passte, wurden wir doch sogar hier
bedient und auf Grund der Saison hatten wir nie
Probleme Liegen zu bekommen.
Solche Bilder machten natürlich Lust auf mehr.
Somit freute ich mich schon auf meine
Tauchgänge.
Da unser Hotel in 2. Reihe lag, stand uns ein
Shuttle Bus zur Verfügung, wobei wir meistens zu
Fuß den Weg gegangen sind.
Hier
gab es nichts, was es nicht gab...
So
schlürften
Dann
stand noch ein Bummel durch die unzähligen Shops
auf dem Programm. Ohne Handeln kam man nicht
weit. Aber die meisten Ägypter hier waren
freundlich und nicht aufdringlich.
Oben
angekommen dauerte es nicht lange, bis die
ersten Sonnenstrahlen zu sehen waren.
Bei
heißen Tee warteten wir auf den Aufgang der
wärmenden Sonne und dann ging alles sehr
schnell...
...
und das Sinaigebirge wurde in ein farbenfrohes
Rot gehüllt.
Diese Tour war zwar etwas anstrengend, dafür
aber lohneswert.
Etwas später erfolgte dann der Abstieg.
Dabei hat man die gesamte Zeit eine sehr gute
Aussicht auf den Sinai.
Nach
einer kurzen Pause am Fuße des Mosesberges
besichtigten wir noch das Katharinenkloster.
Im
Katharinenkloster wurde uns auch der "brennende
Dornenbusch" gezeigt.
Insgesamt ist dieser Trip allen Sinai-Touristen
zu empfehlen, jedoch sollte man entsprechende
Kleidung mitnehmen, da es sich in der Nacht auf
dem Mosesberg bis zum Gefrierpunkt abkühlen
kann. Im Februar hatten wir immerhin 5 Grad.
Ein
weiterer Ausflug führte uns in den Norden des
Sinai, nach Dahab.
Wir
fuhren nach Dahab und ritten die letzten Meter
auf Kamelen dem Strand entlang.
Dann
erreichten wir das Blue Hole.
Der
Einstieg ins Meer ist einfach.
Das
Riff jedoch fällt 300 Meter ab. Zahlreiche
Taucher kamen hier bereits ums Leben.
Aber
trotzdem ist das Blue Hole auch zum Schnorcheln
sehr zu empfehlen. Sieht man doch knapp unter
der Wasseroberfläche schon viele Arten von
Fischen und Korallen.
Auf
der Rückfahrt hatten wir noch Zeit, um ein wenig
durch Dahab zu gehen. Diese skurrilen Schilder
sahen wir dabei. Sozusagen "Fahrverbot für alle
Fahrzeuge"...
Wir
hatten vor Ort die deutsche Tauchschule Seamax
kontaktiert. Wir wurden mit einem Bus vom Hotel
abgeholt. In der Tauchschule füllten wir noch
den üblichen Papierkrieg aus und los ging es zum
Hafen, wo wir endlich an Bord der M.Y. First One
gingen.
Wir
nahmen Kurs auf diverse Tauchplätze im Ras
Mohammed Nationalpark.
Während die erfahrenen Taucher ihre Tauchgänge
absolvierten, gingen wir mit einem Guide
Schnorcheln.
Die
Strömung kann hier sehr gefährlich sein, was
viele unterschätzen.
Mein
Tauchgang fand in Marsa Ghazlani statt.
Mein
Guide führte mit mir zuerst die üblichen Checks
durch und dann ging es runter.
Zwar
sieht man beim Schnorcheln die Vielfältigkeit
der Unterwasserwelt, aber beim Tauchen kann man
alles genießen, ohne auftauchen zu müssen.
So
begleitete mich eine ganze Zeit ein Flötenfisch.
Als
es dunkel wurde sah ich über mir einen Schwarm
Glasfische.
Auch
viele Arten von Soldatenfischen, Zackenbarschen,
Schnappern, Falterfischen und Doktorfischen
konnte ich sehen. Am farbenprächtigsten waren
jedoch die Kaiserfische und Papageienfische.
Ebenso beeindruckend fand ich, als ein
Blaupunktrochen an mir vorbei schwamm. Leider
konnte ich in dieser Tiefe keine Fotos machen,
aber die Erlebnisse werde ich nie vergessen.
welches ich für Interessierte
hier zum download verlinkt habe.
Am
Abend fuhren wir dann wieder zurück und wir
sahen den Sonnenuntergang vom Schiff aus.
Leider hieß es bald auch Abschied nehmen von
Sharm El Sheikh und vielen, netten Menschen,
welche wir kennen gelernt haben.
Ramy,
Aladin und Michael waren immer super freundlich
und lustig. Wir hatten viel Spaß mit euch.
Super, dass wir auch weiter in Kontakt stehen...
Leider waren im Mai wieder Anschläge in Dahab,
da wo wir erst Schnorcheln waren. Wir bedauern
dies sehr... |